Orquesta No Tipica (Universität Bremen). Leitung / Dirección / Conductor: Juan Maria Solare
eine der Tangomusik gewidmete Kammermusikgruppe variabler Besetzung

der Universität Bremen
Presse
Es ist nicht total uninteressant, zu wissen, was andere Leute über uns sagen.
Deswegen werden wir hier einige Rezensionen zitieren.
1) Zum Konzert am 30. Juni 2004 in der Gutscheune Stuhr/Varrel:
"Zwei Stunden waren die Gäste in der Gutscheune so bereits blendend unterhalten, als es zum optischen Höhepunkt des Abends ging. Unter Leitung von Juan María Solare stürmte das Tangoorchester 'Orquesta No Típica' die Bühne, begleitet von Solosängern sowie der gut aufeinander abgestimmten Universitäts-Tanzgruppe 'Maldito Tango'. Mit klaren Arrangements wurden die Gäste in 14 Stationen durch die Klassikerwelt von 100 Jahren Tango geführt, wobei es mit 'Lo que se fue' sogar eine Welturaufführung gab."
(Delmenhorster Kreisblatt, 2. Juli 2004, "
Die Faszination eines Tanzthemas", RH mit Foto von Christian Schnöink)
"Concertango-Komponist Juan María Solare dirigierte abschließend den wahrscheinlich authentischsten Programmblock. Das Tango-Orchester 'No Típica' der Uni Bremen, die Tänzer von 'Maldito Tango' und Gesangssolisten brachten Perlen des ursprünglichen Tango. 'Balada para un loco' oder 'Caminito' waren wohl diese weitschweifenden und sehnsuchtsvollen Lieder, die das Publikum unter der Chiffre 'Tango' erwartet hatte. Der Applaus für alle Mitwirkenden war am Ende riesig - und es war den Zuschauer anzusehen, dass sie eine Riesenportion Argentinien in ihren Regensommer mit nach Hause nahmen."
(Kreiszeitung Stuhr-Weyher Zeitung, 2. Juli 2004, "
Phänomen Tango verschieden beleuchtet", hob mit Foto von Ehlers)
"Bei so klangvollen Titeln wie 'La Yumba', 'Bahía Blanca' oder 'Lo que se fue' wäre etwas mehr Temperament des Orchesters wünschenswert gewesen."
("
Ungewöhnliche Tango-Variationen", Weser Kurier HUC, 8. Juli 2004, Anne Koschade mit Foto von Anne Koschade)
2) Zu dem Konzert am 22. Januar 2005 in der Pfarrscheune der Felicianus-Kirchengemeinde Weyhe, in Kirchweyhe bei Bremen:
"Bei mehreren Klaviersolis tanzte er [Solare] selber mit faszinierender Fingerfertigkeit elegant über die Tasten. Nach einer Pause ergänzte Sängerin Marie Adamowicz stimmgewaltig das Spiel der Instrumentalisten."
Elke Lutzebäck, "Tangokonzert für neue Orgel" WESER KURIER, Bremen, 24. Januar 2005. (Artikel hier)
3) Zum Konzert in der Volkshochschule Bremerhaven (Donnerstag, 3. November 2005, Konzertreihe TonSpur Nr. 29) schrieb Ulrich Müller in der Nordsee-Zeitung vom 5. November 2005 (Artikel "Wiener Charme und düsterer Tango"):
"Ohne Bandoneon und deshalb 'untypisch' erzeugte das ähnlich wie [das Salonorchester] 'Café olé' besetzte Ensemble eine gänzlich andere Stimmung. Von der unbeschwerten 20er Jahren ging die Reise nun zu düst melancholischen Tangos. Ein Höhepunkt war die lange vom poetischen Klavier getragene, eher Tango-untypische Komposition 'Tengo un tango' vom Orchesterleiter und Arrangeur Juan María Solare. Auch die faszinierenden Tanzeinlagen von Waltraud und Enrico Molthan wurden mit viel Applaus gewürdigt."

Allgemeines:

* Wikipedia (español)
4) Offene Orchester in Nord und Süd (In Bremen und Stuttgart klingt Tango anders) von Dagmar Schnürer in Tango Danza (Bielefeld) Nr. 43, Juli/August, September 2010.
"Für Juan María ist die Arbeit mit dem Orquesta no típica nicht nur schlicht eine sinnvolle Weise, die Tangotradition zu vermitteln, sondern auch die Möglichkeit, dem konservativen Vorurteil entgegen zu treten, die richtige Tangomusik ende bei Piazzolla:
'Tradition ist da, wo du anfängst, aber sie ist nicht das Ende. Wenn du etwas zu sagen hast, baust du darauf auf, aber du sagst etwas anderes und wiederholst nichts,“ meint der Komponist.' (JMS)"
Erstaunlich ist, wie solch ein Musiker dazu kommt, eine Amateurgruppe zu leiten, deren Niveau mit dem seiner eigenen Arbeiten nicht zu vergleichen ist und nicht verglichen werden soll. Vielleicht ist ein Grund seine pädagogische Ader, die er auch als Klavierlehrer an der Musikschule in Bremen unter Beweis stellt. Doch mag die Leitung des Amateurorchesters für den Pianisten, der sich in diese Gruppe eingliedert, nicht so spannend sein, für den Komponisten, der seit vielen Jahren für Bühne, Orchester, Chor und Soloinstrumente komponiert, ist sie es scheinbar durchaus:
'Das Orquesta no típica bedeutet für mich ein Experimentierfeld im echten Sinne des Wortes, im Sinne eines Labors: da wo etwas Neues versucht wird. Wir spielen die Tangomusik von heute, wir spielen Uraufführungen von mir und meinen Generationskollegen.' (JMS)
Siehe den ganzen Artikel hier
( über tango [@] uni-bremen.de )
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